Golfen im Herbst und Winter: Was solltest du wissen?

Golf kann man das ganze Jahr spielen. Einige genießen extravagante Runden durch Blätter und Schnee, anderen nutzen die Gelegenheit und suchen Golfplätze in wärmeren und schneefreien Regionen um ihr Spiel betreiben zu können. 

Wer daheim in Deutschland durch die kalten Jahreszeiten spielen will kann von einigen Vorteilen profitieren. Zum einen sind die Plätze natürlich deutlich leerer, aber auch sind die Greenfees vielerorts deutlich günstiger als in der Hauptsaison. Sehr viele Golfclub halten den Spielbetrieb das ganze Jahr aufrecht und bieten ambitionierteren Golfern damit ausreichen Möglichkeit ohne Trainingspause durch das Jahr zu kommen.

 

Wintergolf ist Indoor-Golf?

Für Frischluftfans bieten Golfanlagen die Möglichkeit im Warmen zu trainieren. Überdachte und sogar beheizte Abschlagboxen sind eine tolle Alternative, wenn es draußen schüttet oder schneit.

Auch bieten zahlreiche Golfshops Möglichkeiten im Winter zu trainieren. Gerade in den ruhigen Monaten ermöglichen Golfshops ihren Kunden die Möglichkeit die vorhandenen elektronischen Schwung-Tracker stundenweise zu buchen. Der Vorteil ist, dass man nicht nur im Schwung bleibt, sondern auch bei jedem Schwung eine professionelle Schwunganalyse bekommt. So trainiert man nicht nur die Schwung-Fitness, sondern vor allem die Technik. Fragt doch einfach mal bei eurem lokalen Golfshop/Outlet an, ob ihr dort die Möglichkeit geboten bekommt.

Im Winter Golf Spielen - die richtige Kleidung zählt

Das größte Ärgernis beim Golfen im Winter ist das kalte Wetter. Aber gemäß dem Spruch “es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung”, helfen in der kalten Jahreszeit spezielle Outdoorbekleidung und Accessoires. Besonders bewährt hat sich das Zwiebelsystem. Hierbei werden verschiedene Lagen an Bekleidung genutzt um sowohl Körperwärme ideal zu nutzen und gleichzeitig nur minimale Einschränkungen beim Schwung hinzunehmen. 

Funktionsunterwäsche für Sportler ist besonders sinnvoll, denn die atmungsaktive und funktionale Kleidung hält nicht nur warm, sondern leitet Körperfeuchtigkeit optimal nach außen ab. So, steilt sie sicher, dass ihr auch bei langen Golfrunden nicht durchschwitzt und auskühlt.

Enganliegende Winterfunktionswäsche ist eine optimale Wahl für Golfsportler. Kompressionsbekleidung hat sich gerade in den letzten Jahren als Base-Layer besonders etabuiert. Denn die Kompressionsbekleidung wärmt nicht nur, sondern bietet auch viele weitere Vorteile für die Gesundheit, wie zum Beispiel bessere Muskelregeneration, bessere Durchblutung, verbesserte Körperhaltung und vieles mehr. Nicht alles davon ist wissenschaftlich nachgewiesen, aber das subjektive Körpergefühl scheint auch im Profigolf viel Anklang zu finden. 

Darüber schützen dann vor allem eine gute Funktionsjacke und eine Outdoor-Hose mit den folgenden Eigenschaften: wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv und wärmend. Achten Sie außerdem darauf, dass die Kleidung zwar eng anliegt, aber Sie beim Schalk nicht einengt. Ergänzend benötigen Sie natürlich auch eine gute Mütze, mit der Sie Ihre Ohren warmhalten und sich vor Regen oder Schnee schützen können. Winter-Golfhandschuhe sind dünn, damit Sie einen guten Griff haben und halten dennoch die Finger gut warm.

Die richtigen Golfschuhe sind im Winter unersetzlich. Wintergolfschuhe sind gut gefüttert und wasserdicht. Damit Sie hier nicht ins Schwitzen geraten, empfehlen sich atmungsaktive Modelle.


Aufwärmen nicht vergessen!

Trotz der wärmenden Kleidung ist es vor allem im Winter wichtig, sich ausreichend warm zu machen. Kalte Muskeln neigen viel eher zu Verletzungen und wer möchte sich schon beim Golfen im Winter etwas zerren. Wärmen Sie Ihre Muskeln gut auf, bevor Sie den ersten Ball schlagen. Kniebeugen, bei denen Sie den Golfschläger als Hantel über den Kopf heben, ein paar Hüftschwünge, Kniekreise und Hampelmänner haben noch niemandem geschadet und machen Sie startklar für eine Winterpartie Golf. Dehnen Sie auch Schultern, Arme und Beine gut durch. Zehn bis 15 Minuten sollten Sie sich dafür Zeit nehmen.

Spezielles Equipment für das Golfen im Winter

Als besonderes cleveres Equipment im Winter haben sich Golfbälle in bunten Farben bewährt. Weiße Golfbälle auf weißem Schnee ergeben rein logisch schon keinen Sinn. Um zu vermeiden, dass Sie Ihre Bälle erst wiederfinden, wenn der Frühling kommt, nutzen Sie doch einfach Golfbälle in neongelben, orangen oder roten Farben. Egal ob auf grünem Rasen, weißem Schnee oder einer bunten Blätterdecke: die leuchtenden Farben sind kaum zu übersehen. So sind Sie bestens gerüstet, gegen Materialverlust und zusätzliche Strafschläge. Wärmen Sie die Bälle am besten in Ihrer Hosentasche vor, um die Flug- und Rolleigenschaften zu verbessern.

Wenn die Böden gefroren sind, sind spezielle Tees fantastisch. Anstatt dass Sie jetzt einen schweren Hammer mit auf den Golfplatz schleppen oder mit einer Spitzhacke Löcher in den harten Boden rammen, benutzen Sie einfach Winter-Tees. Die kleinen Gummikegel stellen Sie nur auf den Boden und schlagen die Bälle von Ihrer flachen Spitze.

Trolleys, oder doch lieber tragen?

Ja, es gibt auch für Trolleys Winterräder. Diese mit Spikes ausgestatteten Räder bieten, wie auch beim Auto, besseren Halt auf Schnee, angefrorenem Grass und nassen Wiesen. ABER: Auf vielen Golfplätzen sind Trolleys im Winter nicht erlaubt. Daher ist ein wasserdichtes Tragebag Teil der Pflichtausstattung in der nassen Jahreszeit. Ähnlich wie an regnerischen Tagen sollten auch Lappen, Tücher, oder Handtücher im Winter immer mit dabei sein, um überschüssige Feuchtigkeit und Dreck von Taschen, Schlägern und Schuhen zu entfernen.

 

Falls ihr weitere Tipps und Informationen rund um das Thema WIntergolf für uns habt, freuen wir uns auf eure Zusendungen unter: social@byrg.eu

Euer BYRG Team